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Montag, 13. November 2023

Wie lernt man kreatives Denken?

Kreatives Denken ist eine Fähigkeit, die sich jeder aneignen kann. Es erfordert jedoch Übung und Training, um die eigenen kreativen Muskeln zu stärken.

Zu den wichtigsten Faktoren, die zum kreativen Denken beitragen, gehören:

Offenheit: Eine offene Haltung gegenüber neuen Ideen und Erfahrungen ist die Grundlage für kreatives Denken.

Flexibilität: Die Fähigkeit, alte Denkmuster zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen, ist ebenfalls wichtig.

Fantasie: Die Fähigkeit, sich neue Dinge vorzustellen, ist ein weiterer Schlüsselfaktor für kreatives Denken.

Es gibt eine Vielzahl von Techniken, die das kreative Denken fördern können. Hier sind einige Beispiele:

Brainstorming: Brainstorming ist eine einfache, aber effektive Technik, um neue Ideen zu generieren. Dabei werden alle Ideen, egal wie verrückt sie erscheinen mögen, ohne Kritik gesammelt.

Mindmapping: Mindmapping ist eine Technik, um Ideen visuell zu strukturieren. Dabei werden die Ideen in Form von Assoziationen miteinander verbunden.

Freewriting: Freewriting ist eine Schreibtechnik, bei der man für eine bestimmte Zeitspanne ohne Unterbrechung schreibt, ohne sich Gedanken über Rechtschreibung, Grammatik oder Stil zu machen.

Situationswechsel: Manchmal hilft es, den gewohnten Kontext zu verlassen, um neue Ideen zu entwickeln. Ein Spaziergang in der Natur, ein Besuch eines Museums oder ein Gespräch mit einer anderen Person können neue Impulse geben.

Sonntag, 12. November 2023

Life is a story - Schreib die Geschichte deines Lebens!

Unser Leben ist eine Geschichte. 

Eine Geschichte voller Höhen und Tiefen, voller Freude und Trauer, voller Liebe und Verlust. Und wie jede gute Geschichte besteht auch unser Leben aus kleinen Geschichten, aus Momenten, die uns prägen und die uns zu dem Menschen machen, der wir sind.

Warum ist es gut, sich die kleinen Geschichten des Lebens aufzuschreiben?

Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, sich die kleinen Geschichten des Lebens aufzuschreiben. Zum einen ist es eine wunderbare Möglichkeit, unsere Erinnerungen festzuhalten. So können wir uns auch in vielen Jahren noch an die schönen und besonderen Momente unseres Lebens erinnern. 

Zum anderen kann das Schreiben uns helfen, unser Leben besser zu verstehen. Wenn wir uns unsere Geschichten aufschreiben, können wir sie aus einer anderen Perspektive betrachten und neue Erkenntnisse gewinnen. Und schließlich kann das Schreiben auch ein kreativer und entspannender Prozess sein.

Kann man aus den kleinen Geschichten des Lebens ein Buch machen?

Ja, das ist durchaus möglich. Viele Menschen haben bereits erfolgreich Bücher aus ihren persönlichen Geschichten geschrieben. 

Das Schöne daran ist, dass es keine Regeln gibt. Du kannst deine Geschichten so schreiben, wie du sie erzählen möchtest. Du kannst sie in chronologischer Reihenfolge schreiben oder sie nach Themen ordnen. Du kannst sie in einem persönlichen oder in einem literarischen Stil schreiben.

Tipps zum Schreiben der kleinen Geschichten deines Lebens

Wenn du dir Gedanken darüber machst, wie du deine Geschichten aufschreibst, hier ein paar Tipps:

  • Beginne mit den kleinen Geschichten, die dir am wichtigsten sind. Schreibe über die Momente, die dich geprägt haben und die du nie vergessen möchtest.
  • Sei nicht zu streng mit dir selbst. Das Schreiben ist ein Prozess. Es ist okay, wenn deine Geschichten nicht perfekt sind.
  • Lass dich von anderen inspirieren. Lies Bücher über das Schreiben oder schau dir Videos von anderen Autoren an.

Das Schreiben der kleinen Geschichten deines Lebens ist eine wunderbare Möglichkeit, dein Leben zu feiern und dich selbst besser kennenzulernen. Wenn du Lust hast, probiere es einfach mal aus. Du wirst überrascht sein, wie viel Spaß es macht.

(c) Gudrun Anders, www.gudrun-anders.de 

Donnerstag, 9. November 2023

So gelingt der Buch-Launch für Selfpublisher

 So gelingt der Buch-Launch für Selfpublisher

Heute sagt man zu einer Produkteinführung „Launch“, was aus dem englischen Sprachgebrauch kommt und sich in den letzten Jahren auch im Deutschen immer weiter verbreitet hat.

Das Wort „Launch“ bedeutet „starten“ oder „in die Welt setzen“.

Im Kontext von Produkten oder Dienstleistungen wird es verwendet, um den Beginn der Vermarktung oder des Vertriebs zu bezeichnen. Früher hat man in der Regel einfach von einer „Veröffentlichung“, einer „Produkteinführung“ oder einem „Marktstart“ gesprochen und manchmal auch nur davon, dass etwas „neu auf den Markt kommt“.

Lesen Sie weiter:
https://www.gudrun-anders.de/Buch-Launch/

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Wie Autoren Mindmaps nutzen können

Neuer Beitrag auf meiner Webseite:

Wie Autoren Mindmaps nutzen können

Mindmaps sind eine Kreativitätstechnik, mit der man Ideen und Informationen visuell darstellen kann. Sie bestehen aus einem zentralen Thema, das in Form eines Kreises oder eines Bildes in der Mitte platziert wird. Von diesem zentralen Thema ausgehend werden dann weitere Themen und Unterthemen als Zweige abgeleitet. Mindmaps sind für viele verschiedene Zwecke einsetzbar, unter anderem für Brainstorming, Planung, Organisation, Visualisierung von komplexen Daten und natürlich auch zum Lernen.

Lesen Sie weiter:

Montag, 6. November 2023

Diskutiere nie mit jemandem, dessen ...

Dieser Ratschlag, sich nicht mit Menschen zu streiten, die sich lieber passiv mit Medienkonsum beschäftigen als aktiv mit dem Lesen von Büchern, kommt so manchem Mitbürger gerade recht. 

Die Annahme ist, dass Menschen, die viel Zeit damit verbringen, fernzusehen, weniger offen für neue Ideen und Perspektiven sind als Menschen, die viel lesen. 

Das Lesen von Büchern erfordert ein gewisses Maß an Konzentration und Engagement, was das Fernsehen eben nicht erfordert. 

Bücher bieten eine breitere Palette an Perspektiven, Informationen und eigenen Interpretationen als das Fernsehen, das oft auf Unterhaltung und Sensationssuche ausgerichtet ist.

Natürlich ist dieser Ratschlag nicht immer zutreffend. Es gibt viele Menschen, die gern und viel fernsehen und trotzdem intelligent und gebildet sind. Normalerweise ist es ein guter Indikator dafür, dass jemand lieber ein passiver Konsument ist, der sich nicht so sehr für das Lernen und selbständiges Denken interessiert. Was aber durchaus eine Fehlannahme sein kann!

Das Zitat wird oft Emilia Clarke, der Schauspielerin aus der Fernsehserie Game of Thrones, zugeschrieben. Es ist jedoch unklar, ob sie es tatsächlich gesagt hat. Das Zitat wurde erstmals 2013 auf Twitter verbreitet, aber es ist nicht bekannt, wer es ursprünglich geprägt hat.

(c) Gudrun Anders, www.gudrun-anders.de

Life is a story - Schreib dir die kleinen Geschichten deines Lebens auf!

 Life is a story - Schreib dir die kleinen Geschichten deines Lebens auf!

Jeder Mensch hat eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte über sein Leben, seine Erfahrungen und seine Erlebnisse. Oft sind es die kleinen Geschichten, die uns am meisten bewegen. Kleine Alltagsgeschichten wie: Eine Begegnung mit einem Fremden, ein unvergesslicher Moment mit Freunden oder eine besondere Erinnerung an die Kindheit.

Diese kleinen Geschichten sind es, die unser Leben bereichern und uns zu dem machen, was wir sind. Sie sind es, die uns einen einzigartigen Blick auf die Welt geben und uns mit anderen Menschen verbinden. 

Es ist das, was uns selbst einzigartig macht!


Warum ist es gut, sich die kleinen Geschichten seines Lebens aufzuschreiben?

Es gibt viele gute Gründe, sich diese kleinen Geschichten aufzuschreiben. Hier sind einige davon:

  • Es hilft uns, unsere Erfahrungen zu verarbeiten und zu verstehen. Wenn wir über unsere Erlebnisse schreiben, können wir sie aus einer anderen Perspektive betrachten und lernen, was sie für uns bedeuten.
  • Es hilft uns, unsere Erinnerungen zu bewahren. Die Zeit vergeht schnell und Erinnerungen verblassen. Wenn wir sie aufschreiben, können wir sie für immer festhalten.
  • Es ist eine Form der Selbstreflexion. Wenn wir über unser Leben schreiben, lernen wir uns selbst besser kennen. Wir erkennen unsere Stärken und Schwächen und können unsere Ziele und Wünsche besser definieren.
  • Es kann uns zu kreativen Ausdrucksformen inspirieren. Schreiben ist eine Form der Kunst und kann uns helfen, unsere Gefühle und Gedanken auf neue und kreative Weise auszudrücken.


Kann man dann ein Buch daraus machen?

Natürlich kann man aus den kleinen Geschichten des eigenen Lebens ein Buch machen! Viele bekannte Schriftsteller haben ihre autobiografischen Werke mit kleinen Geschichten begonnen.

Wenn du daran denkst, ein Buch aus deinen Geschichten zu machen, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Welche Geschichten sind für dich besonders wichtig?
  • Welche Botschaft möchtest du mit deinem Buch vermitteln?
  • Welche Zielgruppe möchtest du erreichen?

Wenn du diese Fragen für dich beantwortet hast, kannst du mit dem Schreiben beginnen.

Also: 
Nimm dir ein Blatt Papier oder deinen Laptop und fange an!

(c) Gudrun Anders, www.gudrun-anders.de

Mittwoch, 25. Oktober 2023

Übersicht über die wichtigsten Buchgenres und Unterkategorien

Hier ist eine leicht verständliche Übersicht über die wichtigsten Buchgenres und Unterkategorien:

Belletristik

Romane erzählen eine Geschichte über fiktive Charaktere und Ereignisse. Sie können in verschiedenen Genres unterteilt werden, z. B.:

Liebesromane erzählen die Geschichte einer Liebesbeziehung.

Fantasyromane spielen in einer fiktiven Welt mit magischen Elementen.

Krimiromane erzählen die Geschichte eines Verbrechens und der Ermittlungen.

Thriller sind spannende Romane, die den Leser in Atem halten.

Science-Fiction-Romane spielen in einer zukünftigen oder fremden Welt.

Historische Romane spielen in einer vergangenen Epoche.

Humoristische Romane erzählen lustige Geschichten.


Kurzgeschichten sind kürzere Erzählungen als Romane. Sie können in verschiedenen Genres geschrieben werden.

Gedichte sind literarische Texte, die in Versen geschrieben sind. Sie können über verschiedene Themen handeln, z. B. Liebe, Natur oder Politik.

Dramen sind literarische Texte, die für die Aufführung auf der Bühne geschrieben wurden. Sie können in verschiedenen Genres unterteilt werden, z. B.:

Komödien sind lustige Dramen.

Tragödien sind traurige Dramen.

Dramaturgien sind Dramen, die sich mit sozialen oder politischen Problemen auseinandersetzen.


Sachbücher

Informationsbücher geben Sachinformationen zu einem bestimmten Thema. Sie können in verschiedene Kategorien unterteilt werden, z. B.:

Wissenschaftsbücher informieren über naturwissenschaftliche Themen.

Geschichtsbücher informieren über historische Ereignisse.

Biografien erzählen das Leben einer Person.

Reiseführer geben Informationen zu Reisezielen.

Kochbücher enthalten Rezepte für Speisen und Getränke.

Ratgeber geben Tipps und Tricks zu verschiedenen Themen.

Sachliteratur ist eine literarische Darstellung von Sachthemen. Sie kann in verschiedenen Genres geschrieben werden, z. B.:

Reportagen berichten über aktuelle Ereignisse.

Essays sind literarische Abhandlungen zu einem bestimmten Thema.

Biographische Romane erzählen das Leben einer Person in Romanform.

Historische Romane spielen in einer vergangenen Epoche und enthalten auch Sachinformationen.


Kinder- und Jugendbücher

Kinderbücher sind für Kinder bis zum Alter von etwa 12 Jahren geeignet. Sie können in verschiedene Genres unterteilt werden, z. B.:

Bilderbücher sind Bücher für Kinder unter 6 Jahren, die mit Bildern illustriert sind.

Vorlesebücher sind Bücher für Kinder im Vorschulalter, die von Erwachsenen vorgelesen werden.

Kinderromane sind Romane für Kinder ab etwa 6 Jahren.

Jugendbücher sind für Jugendliche ab etwa 12 Jahren geeignet. Sie können in verschiedene Genres unterteilt werden, z. B.:

Liebesromane erzählen die Geschichte einer Liebesbeziehung.

Fantasyromane spielen in einer fiktiven Welt mit magischen Elementen.

Krimiromane erzählen die Geschichte eines Verbrechens und der Ermittlungen.

Thriller sind spannende Romane, die den Leser in Atem halten.

Science-Fiction-Romane spielen in einer zukünftigen oder fremden Welt.

Historische Romane spielen in einer vergangenen Epoche.


Diese Übersicht ist natürlich nicht vollständig. Es gibt noch viele weitere Genres und Unterkategorien, die hier nicht aufgeführt sind. Aber ich hoffe, sie hilft dir, die wichtigsten Buchgenres und Unterkategorien zu verstehen.


Danke an Bard von Google. :) 

Sonntag, 22. Oktober 2023

Warum man so viel wie möglich lesen sollte

Als Beraterin, Autorin und ehemalige Verlegerin habe ich manchmal den Eindruck, dass viele Menschen nicht mehr so viel lesen, wie sie es früher getan haben. 

Mir geht es allerdings ähnlich, denn wenn ich lange am PC an einem Buch gearbeitet habe, habe ich oft keine Lust mehr dann noch ein Buch in die Hand zu nehmen. Dies ist eigentlich sehr bedauerlich, denn das Lesen hat sehr viele Vorteile, die auch für Autoren und Selfpublisher relevant sind.


5 Gründe, warum man so viel wie möglich lesen sollte

Lesen verbessert die Schreibfähigkeiten

Wer viel liest, lernt, wie man Sprache verwendet, um Geschichten zu erzählen und nötige Informationen zu vermitteln. Man lernt, wie man einen guten Plot entwickelt, Charaktere zeichnet und Dialoge schreibt. Das Lesen von unterschiedlichen Genres und Stilen hilft, den eigenen Schreibstil zu entwickeln und zu verfeinern.

Lesen erweitert den Horizont

Das Lesen von Büchern aus verschiedenen Bereichen eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht es, andere Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. Man lernt, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich in andere Menschen hineinzuversetzen.

Lesen stimuliert die Fantasie

Das Lesen von Geschichten kann uns in andere Welten entführen und unsere Fantasie beflügeln. Es kann uns helfen, neue Ideen zu entwickeln und damit letztlich kreativer zu werden.

Durch Lesen lernt man neue Wörter und Redewendungen kennen

Wer viel liest, erweitert seinen Wortschatz und lernt neue Redewendungen kennen. Dies ist nicht nur für das Schreiben, sondern auch für die Kommunikation im Alltag hilfreich.

Lesen ist einfach entspannend

Das Lesen kann eine gute Möglichkeit sein, Stress abzubauen und sich zu entspannen. Es ist eine Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und in eine andere Welt einzutauchen.


Summa summarum: 


Das Lesen ist eine wertvolle Tätigkeit, die nicht nur für Autoren und Selfpublisher, sondern für jeden Menschen von Vorteil ist. Es ist eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden, neue Perspektiven zu gewinnen und sich zu entspannen.


Tipps für mehr Lesezeit

Wenn Sie künftig mehr  lesen möchten, hier ein paar Tipps, wie sie sich daran gewöhnen können:

  • Legen Sie sich ein Leseziel für die Woche oder den Monat fest. Beispielsweise: 1 Roman pro Monat zu lesen.
  • Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit zum Lesen. Ziehen Sie sich zurück, gönnen Sie sich ein paar Seiten in Stille.
  • Lassen Sie Ihr Buch immer griffbereit liegen. Am besten dort, wo sie auch mal ein kleines Päuschen machen können.
  • Suchen Sie sich einen Lesepartner oder eine Lesegruppe. Oder lassen Sie sich von einem Familienmitglied zum Lesen motivieren.
  • Lassen Sie sich von anderen inspirieren und empfehlen Sie sich gegenseitig Bücher. Entdecken Sie die Lust am Lesen ganz neu!

Samstag, 21. Oktober 2023

Kindergeschichten schreiben mit Künstlicher Intelligenz

Ich habe gerade mit Unterstützung der "Künstlichen Intelligenz" meine erste kurze Kindergeschichte "geschrieben".

Die kleine Mia möchte eigentlich gern Autorin werden, weiß aber nicht, wie sie das machen soll.

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Magst du mal lesen? Dann klick hier:



Übrigens gibt es für Kinder, die tatsächlich Bücher veröffentlichen möchten, meine "Pippi Publish" mit ganz vielen Antworten auf viele Fragen zu den Themen

  • Buch schreiben
  • Buch veröffentlichen
  • Selfpublishing
  • Buchdruck u.v.m.

Freitag, 20. Oktober 2023

Artikel: Ich bin das Zentrum meines (Berufs-) Lebens

 


Gerade Selbständige / Freiberufler im Anfangsstadium ihrer Selbständigkeit neigen dazu, Teilbereiche Ihres (zukünftigen) Unternehmens zu vernachlässigen. 

Da mag man vielleicht die Buchhaltung nicht und schiebt diese vor sich her. Oder das Thema Marketing klingt nicht sehr verlockend, weil Selbstdarstellung nicht das Ding ist, das man gerne macht. Oder ein Projekt ist gerade so verlockend, das keine Zeit für etwas anderes bleibt. …

Ich glaube, dass das alles – unter Umständen fatale … - Fehler in der Selbständigkeit sind. Die Buchhaltung muss gemacht werden, sonst gibt es Ärger mit dem Finanzamt. Die Praxis muss sauber gemacht werden, sonst kommt eines Tages das Gewerbeamt und macht den Laden dicht. Marketing muss auch gemacht werden, denn schließlich sollen ja weiterhin Kunden gewonnen werden.

Alle Teilbereiche der eigenen Selbständigkeit müssen ihre Erledigung finden, um ein harmonisches Ganzes – ein florierendes Unternehmen – zu bilden. Wir auch nur ein kleines Rädchen in diesem Gebilde vernachlässigt, kann das ganze Unternehmen ins Straucheln geraten.

Dafür habe ich einige Beispiele – nicht nur aus meinem eigenen Berufsleben, sondern auch aus der Arbeit mit Klienten. Vor Jahren beriet ich mal einen Heilpraktiker, der keine Lust auf Buchführung hatte. Also schob er ständig das Schreiben seiner Rechnungen auf. Über 18.000 Euro wurden nicht bzw. nicht rechtzeitig eingefordert. Er konnte seine Praxismiete nicht mehr überweisen und seine eigenen unbezahlten Rechnungen fingen ebenfalls an sich zu stapeln. Als er sich dann endlich eine Bürohilfe suchte, die die Rechnungen für ihn schrieb, fingen etliche Kunden an zu meckern, denn viele monierten die verspäteten Abrechnungen, weil sie bspw. mit den berechneten Stunden nicht (mehr) einverstanden waren.

Das ganze Unternehmen geriet in gehörige Schieflage – und das obwohl genug zu tun war, genügend Umsätze gemacht wurden und der Betrieb eigentlich hätte laufen können. Und das nicht nur irgendwie, sondern sehr, sehr gut.

Wenn man einen Bereich des eigenen Unternehmens nicht selbst bedienen kann, dann sollte man sich hier Hilfe holen. Eine Buchführungshilfe zum Beispiel, die sich gern um Belege, Rechnungen und Kontenführung kümmert. Allerdings sollte der Unternehmer den Überblick darüber behalten und nicht blind seine Mitarbeiter (oder andere Freiberufler, die diese Aufgaben übernehmen) darum kümmern lassen. 

Als Unternehmer müssen Sie wissen, wie die Buchhaltung funktioniert – aber sie müssen Sie nicht unbedingt selbst machen. Sie müssen sich um das Marketing kümmern, denn kaum einer wird sich freiwillig darum kümmern, dass sie oder ihr Unternehmen bekannt werden.

Sie, der Selbständige, sind der UNTERNEHMER, der- oder diejenige, die etwas unternimmt, nämlich ihren Betrieb aufrecht zu erhalten. 

Sie sind der Drahtzieher aller Strippen, die ihr Unternehmen aufrecht und in Bewegung hält. Sie sind die Inspiration, der Kontrolleur, der Puppenspieler, der alle bewegt und versorgt. Sorgen Sie dafür, dass Sie im Zentrum bleiben, dann funktionieren auch alle Rädchen drum herum.

Das alles gilt natürlich auch für Selfpublisher und Autoren!

(c) Gudrun Anders, www.gudrun-anders.de / www.schreiben-und-sein.de / www.autoren-training.de


 

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