Freitag, 29. Dezember 2017

„The wind of change“ weht über das Land

Fotolia © GooDAura
„The wind of change“ weht über das Land – finden Sie nicht auch?

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis umhöre, dann höre ich viele Stimmen des Wandels. Ist nicht der Wandel das einzig stabile in dieser Welt? Gehört Wandel nicht zu Entwicklung wie der Fisch aufs Fahrrad? Ja, Sie haben richtig gelesen. Und ich meine auch das Fahrrad, denn der Wandel fühlt sich anfänglich ja doch immer ein wenig verkehrt an.

Betrachtet man Zeiten des Wandels dann stellt man – unter Umständen Jahre – später fest, dass aus dem (kleinen) Fisch ein ausgewachsener, gereifter Mensch geworden ist. Der Wind der Veränderung hat dann vielleicht aus der Raupe einen Schmetterling gemacht.

Nehmen Sie es also nicht so tragisch, wenn gerade die Winde mal wieder wehen. Fahrradfahren lernen war nicht so einfach – aber wenn wir es einmal können, verlernen wir es so schnell nicht mehr! Das zumindest behauptete meine Freundin gestern. Bei mir stimmt es. Bei Ihnen auch?

Ich wünsche Ihnen ein wandlungsfähiges 2018!

Gudrun Anders

Sonntag, 24. Dezember 2017

In jedem Menschen ist der Geist Gestalt geworden.

Fotolia © paphon
Was das ist, ein wirklich lebender Mensch,
das weiß man heute allerdings weniger als jemals,
und man schießt denn auch die Menschen,
deren jeder ein kostbarer, einmaliger Versuch
der Natur ist, zu Mengen tot.

Wären wir nicht noch mehr als einmalige Menschen,
könnte man jeden von uns wirklich
mit einer Flintenkugel ganz und gar aus der Welt schaffen,
so hätte es keinen Sinn mehr, Geschichten zu erzählen.

Jeder Mensch aber ist nicht nur er selber,
er ist auch der einmalige, ganz besondere,
in jedem Fall wichtige und merkwürdige Punkt,
wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen,
nur einmal so und nie wieder.

Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig,
ewig, göttlich, darum ist jeder Mensch,
solange er irgend lebt und den Willen der Natur erfüllt,
wunderbar und jeder Aufmerksamkeit würdig.

In jedem ist der Geist Gestalt geworden,
in jedem leidet die Kreatur,
in jedem wird ein Erlöser gekreuzigt.

Hermann Hesse (1919)

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Mit Hund im Büro produktiver!

Bei mir als Selbständige funktioniert es natürlich gut - mein Hund ist immer - naja, meistens ... - mit dabei. Und er passt schon mal auf die Flipchart-Blöcke auf ...

Hier ein interessanter Artikel zum Thema, denn der Hund am Arbeitsplatz kann zum Wohlbefinden beitragen:

Der Bürohund: Besser arbeiten mit dem Vierbeiner?

https://www.marktplatz-mittelstand.de/infocenter/der-buerohund-besser-arbeiten-mit-dem-vierbeiner/

Samstag, 16. Dezember 2017

Jeder Autor braucht Öffentlichkeitsarbeit.

Ich habe die Aachener Autorin und Künstlerin Charlotte Kunz ein Stückchen auf dem Weg an die Öffentlichkeit begleitet.

Die Kalligrafin Charlotte Kunz veröffentlichte zunächst ihr Buch "Mit Herz und Handschrift" bei einem größeren Verlag und konnte dann einen Lese-Termin in der größten Buchhandlung in Aachen bekommen, zu dem viele Interessenten kamen.

Auch eine Redakteurin der "Aachener Nachrichten" kam in die Buchhandlung und interviewte sie. Anschließend wurde über die gelungene Vorstellung ihrer Arbeit in der Zeitung berichtet.

Damit hatte die Künstlerin mehrere Puzzleteile für die Selbstvermarktung zusammengefügt. Eine gelungene Marketingaktion!


Lernen, wieder schön zu schreiben

Die Aachener Kalligraphin Charlotte Kunz stellte am vergangenen Samstag in der Mayerschen Buchhandlung ihr Buch „Mit Herz und Handschrift“ einem interessierten Publikum vor.

Sie ist Wahl-Aachenerin, hat hier Design studiert und zwei Söhne aufgezogen. Schon in jungen Jahren formierte sich ihre Vorliebe für Fotografie, Malerei und Kalligrafie. Und diese Liebe ist geblieben – seit mehr als 30 Jahren.

In der Buchhandlung hatten die Besucher die Möglichkeit, die Entstehung von kalligrafischen Schriftzügen zu verfolgen. Frau Kunz zeigte an einer "Basisschrift", wie schnell man durch verschiedene Stifte oder Federn ihr Aussehen verändern kann. Dabei zog sie diese mal in die Breite und beim nächsten Mal in die Höhe, immer aber flog ihre Hand sehr leicht über das Papier – mal mit einer Feder, dann mit einem Kalligrafie-Stift oder auch mit einem speziellen Balsaholz-Stift.

„Toll“, klatschten zwei kleine Mädchen Beifall und sahen fasziniert zu, wie ihre Namen auf Papier mit Schwüngen, Farben und Verzierungen aus einem Goldstift versehen wurden. Die Mutter der beiden Mädchen erkundigte sich sogleich nach eigenen Möglichkeiten und wo man die Farben erwerben könne.

„Ich wünsche mir“, erzählt die Künstlerin voller Leidenschaft, „dass die Menschen wieder Freude daran haben, mit ihrer Handschrift schön zu schreiben und vor allem auch zu gestalten, ohne Angst vor langem Üben. Mit Farben und Kalligrafie kann man sehr, sehr viele Dinge komplett individuell gestalten. Das ist doch was ganz anderes, als etwas mit dem PC zu erstellen.“

Während sie im Handumdrehen einige bunte Striche auf ein Blatt Papier malt, entsteht ein neues Bild. Dann nimmt sie aus einem Stapel Schablonen hervor und rückt diese auf dem Blatt zurecht. „So kann man den Dingen eine individuelle Note geben.“ Und sie zeigt den faszinierten Zuschauerinnen, wie sie mit wenigen Handgriffen eine komplett eigene Geburtstagskarte gestalten würde.

Ich frage sie: „Was würden Sie sich für diese Kunst wünschen, Frau Kunz?“

Die Designerin denkt nicht lange nach: „Ich würde gerne auch Kunstlehrer in moderner, schöner Handschrift weiterbilden, damit sie ihre Kenntnisse an Kinder weitergeben können. Damit die Handschrift eine Chance hat weiterzuleben und sich zu weiterzuentwickeln. Schwer zu lernen ist es nicht, schon gar nicht die wirklich einfache Maltechnik mit dem Balsaholz, zu der man keinerlei Maltalent braucht um schnelle Erfolge zu erzielen. Diese Kunst darf nicht aussterben.“

Die Gefahr des Aussterbens wird aber wohl nicht bestehen, denn an diesem Nachmittag gingen einige begeisterte und inspirierte Menschen mit dem Buch „Mit Herz und Handschrift“ (Topp-Reihe im Frech-Verlag) und den Terminen für die nächsten Workshops mit Frau Kunz nach Hause.


Text © Gudrun Anders,  www.gudrun-anders.de

Freitag, 15. Dezember 2017

Freiberufliche Existenzgründung

(c) jarmoluk - pixabay
Die steigende Anzahl freiberuflicher Existenzgründungen zeigt, dass die Wirtschaftslage weiterhin günstig ist und die Selbständigkeit in den Freien Berufen ein zukunftsträchtiges und attraktives Berufsfeld ist. 

Hohe Kompetenz ist die Basis einer erfolgreichen Selbstständigkeit - ebenso wichtig ist jedoch das unternehmerische Know-how.“

Chanell Eidmüller, Expertin im BMWi-Expertenforum

Dienstag, 12. Dezember 2017

AC² - Gründungswettbewerb 2017 / 18


Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr mit vier Gründerinnen in diesem Aachener Wettbewerb vertreten bin!

Es ist eine spannende Zusammenarbeit mit interessanten Projekten, die für viele Aachener eine echte Hilfe sein werden!

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