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Freitag, 1. Februar 2019

Tipps für das Vorstellungsgespräch


Tipps für das Vorstellungsgespräch
(c) pixabay - geralt

Wer sich im Vorstellungsgespräch schlecht verkauft, dem hilft auch ein fabelhafter Lebenslauf mit den besten Zeugnissen nichts, denn der Arbeitgeber muss nicht nur von den Buchstaben auf dem Papier, sondern vom Bewerber selbst überzeugt sein. Es gibt ein paar Kardinalfehler, die man vermeiden kann.

1.                Mangelnde Vorbereitung
Wer in ein Bewerbungsgespräch hinein geht, sollte sich schon im Vorwege überlegen, was er am besten von sich preis gibt und welche Fragen an das Unternehmen gestellt werden sollten. Außerdem ist es gut zu wissen, was die eigenen Stärken und Potenziale sind. Welche Schwächen haben Sie denn eigentlich und was antworten Sie auf schwierige Fragen?

2.                Vor Aufregung Fehler machen oder nicht zuhören
Wer einfach alles „runterrasselt“ und kein richtiges Gespräch aufkommen lässt, sammelt allerdings auch Minuspunkte. Bekommen Sie durch Training ihre Aufregung in den Griff, damit Sie nicht wie ein Angsthase wirken. Entspannung und gute Vorbereitung helfen, damit Sie sich sicherer fühlen: Dann könnten Sie auch spontan richtig reagieren – und damit richtig punkten.

3.                Mangelnde Professionalität
Egal ob Maurer, Kaufmann oder Pilot: Wer ins Vorstellungsgespräch geht, dem muss klar sein, was auf ihn zukommt, denn Sie haben nur wenig Zeit, ihr Gegenüber davon zu überzeugen, dass Sie die / der Richtige für den Job sind. Das Gespräch als lockere Feierabend-Plauderei zu sehen, ist sicher nicht der richtige Weg. Viele Fragen stehen im Prinzip fest und werden so oder so ähnlich immer wieder gestellt. Und darauf kann man sich mit etwas Training vorbereiten. 

4.                Small Talk beherrschen
Am Anfang des Gesprächs kurz etwas über das Wetter oder etwas Unverfängliches zu reden, schafft eine angenehmere Gesprächsatmosphäre und lockert auf. Bleiben Sie höflich und normal – auch ein Chef oder Personaler ist nur ein Mensch. Arroganz und Besserwisserei haben im Vorstellungsgespräch absolut nichts zu suchen. 

5.                Gesprächspausen mit Luftblasen füllen
Personalverantwortliche können schnell viele Nachfragen stellen – oder einfach schweigen. Viele Bewerber wollen kleine Gesprächspausen dann schnell mit heißer Luft füllen - und reden sich um Kopf und Kragen. Und sicherlich auch die Stelle! Finden Sie den selbstbewussten Weg, mit so einer Situation umzugehen.

6.                das Wichtigste wahrheitsgetreu beantworten

·         Was macht Sie aus? Natürlich möchte man etwas (mehr) über die Persönlichkeit des Bewerbers erfahren. Erzählen Sie etwas über sich, vergessen Sie dabei Ihre Stärken und Schwächen nicht.
·         Warum bewerben Sie sich um diese Stelle? Ihre Motivation soll hier hinterfragt werden. Um hier zu punkten, erklären Sie möglichst schlüssig, ehrlich und authentisch, warum dieses Unternehmen / dieser Job genau der richtige für Sie zu sein scheint.
·         Warum sollten wir ausgerechnet Sie einstellen? Man hinterfragt hier, welchen Nutzen Sie für die Firma haben. Bereiten Sie sich auf diese Frage vor und beantworten Sie, was Sie einbringen können. Haben Sie Spezialkenntnisse, die für die Firma von Vorteil sein könnten?

© Gudrun Anders
 
 

Freitag, 4. Januar 2019

In Fluss kommen - Motivationsworkshop in Aachen

Flow, Erfolg und Problemlösungen 

Löse Blockaden mit der Sprache der Bilder ganz einfach auf!

Dieser Impuls-Workshop hilft dir, dein Leben wieder in Fluss zu bringen.


Termine 2019:
9.2. | 30.3. | 25.5. | 10.8. | 19.10. | 7.12.2019




 
Es gibt zwei unterschiedliche Seins-Zustände, die das Leben maßgeblich mitbestimmen: 
"Fluss" und „Widerstand“. 

Im Fluss sein bedeutet dabei, ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Im Widerstand hingegen ist es momentan eher anstrengend und du bist unzufrieden und möchtest etwas ändern, weißt aber vielleicht nicht was oder wie du das anfängst.
 


In diesem spannenden Impuls-Workshop wirst du

•    neue Ideen und andere Sichtweisen bekommen
•    Lösungen für bestehende Konflikte erhalten
•    deinen Gefühlen wieder näher kommen
•    deinen Weg wieder klarer vor dir sehen
•    Motivation für dich und deine Lebenssituation erhalten
•    möglicherweise neue Entscheidungen treffen
•    lernen dem Unbewussten mehr Vertrauen zu schenken
•    den Weg zu deinem Erfolg entdecken
•    erfahren, wie andere Menschen mit deinem Problem umgehen würden.


Vormittags-Workshop (Gruppen und Teams nach Vereinbarung)
10.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr

Ort:   
Beratungsbüro Gudrun Anders
Ferberberg 11, 52070 Aachen (Soers)

Kosten:    
20 € inklusiv Seminarunterlagen und Pausentee

Teilnehmer:    
Kleingruppen-Workshop mit max. 8 Teilnehmern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Übungsgruppe:   
Nach Teilnahme an diesem Workshop kannst du an meinem Jahrestraining „The Change“ teilnehmen, wenn du weitere Unterstützung auf deinem Weg benötigst. Bitte fordere meinen separaten Info-Flyer an.

Seminarleitung:    
Gudrun Anders, Lebens- und Unternehmensberaterin
Fachwirtin Wirtschaft, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Telefon: 0241 – 70 14 721
E-Mail info @ gudrun-anders.de

Anmeldung:   
E-Mail an info @ gudrun-anders.de.
Der Platz ist nach Zahlungseingang für dich reserviert.
Du erhältst eine Quittung / Rechnung.


Stimmen zum Seminar:

Nochmal vielen Dank für heute, es war für mich echt ein sehr intensives Seminar!
(Birgit W.)

Ich bin total begeistert und kann den Motivationsworkshop "In Fluss kommen" sehr empfehlen. Es war eine spannende, tiefgehende Zeit mit wundervollen Menschen und einer sehr emphatischen, an-die-Hand-nehmenden Gudrun. Lösungen wurden gefunden, auf die man sicher sonst nicht gekommen wäre. Danke für die wertvolle Zeit.
(Bewertung auf Facebook)

Liebe Gudrun! Dein Seminar am Samstag war super klasse und Du kannst unwahrscheinlich viel vermitteln. Weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Liebe Grüße.
(Helga S.)

Liebe Gudrun, DANKE für den emotionalen Workshop in toller Atmosphäre, bei dem individuell auf jeden einzelnen eingegangen wurde. Der Blick auf das eigene Thema wurde auf angenehme und auch humorvolle Art und Weise geschärft. Komme gerne wieder! Ein herzliches Danke und Gruß von Claudia K.

Liebe Gudrun, dies war der erste Workshop mit dir und ganz sicher nicht der letzte. Da begegnen sich bis dato unbekannte Menschen, die du emphatisch an die Hand nimmst und die nach dem Workshop gelöst, erleichtert, mit glänzenden Augen und mit neuen Ideen wieder gehen. Die Arbeit mit dir, der Gruppe und mit mir selbst schwingt auch Tage später noch nach. Ich kann dieses Seminar jedem empfehlen der „in Fluss kommen“ möchte und Lösungen für Stagnationen / Blockaden / Lebenskrisen / Veränderungen sucht. Mit der Kraft und der Sprache von Bildern und im Gespräch findet man langgesuchte Antworten auf eine wundervolle Weise. Dein „Augen-Öffner“-Seminar hat mir nicht nur die Augen geöffnet sondern auch mein Herz für mehr Selbstliebe und mehr Hin-Hören. Ich danke Dir von ganzem Herzen. Liebe Grüße!
(Helga)



Samstag, 29. Dezember 2018

Die Wünsche für's neue Jahr

(c) pixabay - gellinger
Mit den nachfolgenden Zeilen wünsche ich Ihnen / Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2019.
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Meine Seele hat es eilig.

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt,
dass ich weniger Zeit habe, zu leben,
als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind,
das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat:
die ersten isst sie mit Vergnügen,
aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind,
begann es, sie wirklich zu genießen.

Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen,
bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren
und interne Vorschriften besprochen werden,
in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen ,
die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.

Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.
Ich will nicht in Besprechungen sein,
in denen aufgeblasene  Egos aufmarschieren.
Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen,
um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren.
Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile.
Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben,
die sehr menschlich sind.
Menschen, die über ihre Fehler lachen können,
die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.
Die  sich nicht vorzeitig berufen fühlen
und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.
Die die menschliche Würde verteidigen
und die nur an der Seite der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

Es ist das, was das Leben lebenswert macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben,
die es verstehen, die Herzen anderer zu berühren.
Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten,
durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig,
ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben,
die nur die Reife geben kann.

Ich versuche, keine der Süßigkeiten,
die mir noch bleiben, zu verschwenden.
Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden,
als die, die ich bereits  gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen,
in Frieden mit mir, meinen  Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, 
wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Mario de Andrade 


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Samstag, 22. Dezember 2018

Urlaub bis 6. Januar 2019

Wohin gehört das Komma?

Irgendwie gefällt es mir nicht zur Arbeit zu gehen.



Ich mache Urlaub bis 6. Januar 2019.
Allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Ihre
Gudrun Anders

Freitag, 21. Dezember 2018

Der Engel im Glas


Bild: Pixabay
Eine weihnachtliche Kurzgeschichte von Gudrun Anders
 
Gestern war ich erstmals bei einer Bekannten zu Besuch. Ich sah mich ein wenig in ihrer modern gestalteten Wohnung um und bewunderte einen kleinen Beistelltisch, der weihnachtlich geschmückt war. 

Mir fiel ein Teelicht in der Mitte des Tisches auf, das auf einem verzierten Holzbrett in ein großes Glas eingelassen war. Im Glas sah ich kleine Tannenzweigchen und etwas Weißes, das ich von Weitem nicht so genau identifizieren konnte. Ich ging ein Stückchen näher und ein wenig um das Tischchen herum. Erst dann konnte ich erkennen, dass ein kleiner, freundlich lächelnder Engel inmitten der Tannenzweige und einem kleinen Goldkettchen stand.

Spontan entfleuchte es mir: „Ach, der ist aber süß!“ Meine Bekannte verzog kein Gesicht und goss uns derweil einen Tee ein. Ich besah mir noch immer das kleine Engelchen. „Aber so eingesperrt … -  ob der Engel sich da wohl fühlt?“ Das war mehr als Witz gemeint, sie lachte aber nicht. Irgendwas war im Busch …

Statt einer Antwort sagte sie – ganz der Coach, der sie war: „Naja, aber das Glas ist ja auch ein Schutz für das zarte Wesen. So hat das Engelchen einen Rückzugspunkt.“

Hm, dachte ich, das stimmte natürlich auch. Schön eingebettet in ein natürliches Umfeld, vergleichbar mit der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus, in dem es sicher war, da konnte man sich sicher gut zurückziehen. „Aber der Engel sieht doch nach draußen. Sieht das Gute und natürlich auch das Schlechte. Und der kommt da nicht raus. Keine Tür im Glas. Der liebe Gott muss da erst mal das Teelicht entfernen, bevor der Engel fliegen kann.“ Ich sah es immer noch als intellektuelles Spielchen an, das unsere Kreativität hervorrief.

Meine Bekannte hatte sich inzwischen gesetzt, bedeutete mir es ihr gleich zu tun und besah sich dann auch wieder das Teelicht, in dem der Engel, der noch immer lächelte, gefangen war. „Der kann sich doch wunderbar jetzt über die Weihnachtstage in seinem Häuschen entspannen. Gut gelaunt tun, was ihm gefällt … Mit der Natur im Einklang und aus der Distanz heraus neue Pläne schmieden oder auch zu neuen Ideen kommen. ….“ Ihr Gesicht sah sehr nachdenklich aus.

Ich ging auf das Spielchen ein. „Mein Engel würde klaustrophobisch werden, auch wenn man das den Engeln ja normalerweise nicht nachsagt. So eingesperrt und abhängig von einem Gott, der vielleicht auch Weihnachtsferien macht und nicht da ist. … Ich finde, der Engel gibt da seine Macht komplett auf. Er kann doch gar nichts mehr tun …“

Meine Bekannte verzog ein wenig das Gesicht. Würde man sehen können, wie es im Kopf arbeitet, dann wäre jetzt gerade eine Phase der Hochkonjunktur bei ihr gewesen. „Nicht schön, oder?“, meinte sie und jetzt entstand ein zaghaftes Grinsen auf ihrem Gesicht.

„Für mich nicht“, antwortete ich ihr. „Engel müssen fliegen und Gutes tun. Vor allem zur Weihnachtszeit!“

Sie stand so schnell auf, dass ihr Stuhl umflog und mit einem lauten Knall zu Boden fiel. Schnurstracks ging sie zu dem kleinen Beistelltischchen, nahm den Engel aus dem Glas und stellte ihn auf ein weihnachtlich geschmücktes Tablett mit Äpfeln, Tannenzweigen, Clementinen und Walnüssen. Dann nahm sie einen Apfel und packte ihn ins Glas. „So, jetzt kann er wieder tun, wozu er auf dieser Welt ist!“, rief sie aus und freute sich wie ein kleines Kind. 

Möge der Engel zu dir, lieber Leser, liebe Leserin fliegen und dir zu Weihnachten eine wunderschöne Zeit bescheren!

Eure
Gudrun Anders

Mit Tarot ins Neue Jahr!

Das Tarot-Spielen hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen.

Tarot ist schon seit
langem kein Orakelspiel mehr, sondern wird als Ratgeber genutzt und dient als Medium, um mit sich selbst und den eigenen Gefühlen in Kontakt zu kommen.

Es ist kein Wahrsagespiel im klassischen Sinne, sondern das „Ich-sage-dir-die-Wahrheit-Spiel“ mit einem ganzheitlich-spirituellen Ansatz, das darauf abzielt, mehr über sich selbst zu erfahren.

Besonders zu Jahresbeginn wird das Tarot gern befragt, um einen Wegweiser für das neue Jahr zu geben. Genau das machen wir in diesem Workshop und erleben eine wundervolle Möglichkeit der Entdeckung von neuem und doch so altem Wissen.

Workshop am Dienstag, 1. Januar 2019 | 15 – 18 Uhr | 10 Euro | max. 8 Teilnehmer
Seminarleitung: Gudrun Anders, Heilspraktikerin für Psychotherapie

Event bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/288331095155813/

Event bei Xing:
https://www.xing.com/events/workshop-tarot-2039987

Tarotkarten legen in Aachen:



Blog von der Kartenlegerin Gudrun Anders, Aachen:
http://tarotberatung-aachen.de/ 

Facebookseite von Tarotkartenlegerin in Aachen:
https://www.facebook.com/Tarotkartenlegerin/




Autorin von mehreren Büchern zum Thema Tarot:
https://www.epubli.de/shop/autor/gudrun-anders/4172



Dienstag, 18. Dezember 2018

Leben mit Immundefekt

 (c) Gudrun Anders

Ich war als Kind gefühlt immer krank. Nun, das „immer“ stimmt natürlich nicht, ich habe etwas übertrieben. Aber gefühlt war es so. Erkältungen kamen bei mir oft und blieben überdurchschnittlich lange. Irgendwie lief ich meistens mit Schnupfen oder Husten herum. Und wenn es keine Erkältung war, hatte ich Hals-, Ohren-, Kopf- oder auch Rückenschmerzen.

Als ich etwa 10 Jahre alt war, kam ein starker Heuschnupfen hinzu, was in unserer Familie nicht unüblich war. Damals – in den frühen 70ern – machte man deswegen noch nicht allzu viel Aufhebens. Ich bekam vielfach Cortison, was später neue körperliche Probleme bei mir hervor rief, schluckte eine Menge Allergie-Tabletten und bekam Impfungen gegen Grippe, damit ich nicht auch noch davon gebeutelt wurde.

Damals achtete man in meiner Familie nicht oder nur sehr wenig auf abwechslungsreiche Ernährung, genug Wasserzufuhr oder eine gesunde Lebensweise. Dafür wurde viel gearbeitet, noch mehr geraucht und als Ausgleichssport war der sonntägliche Spaziergang am Meer obligatorisch. Wenn ich heute auf diese Zeit zurück blicke, komme ich mir ein wenig vor, wie im Mittelalter aufgewachsen. So viel ist seitdem geforscht, informiert und verbessert worden.

Meine Krankengeschichte spitzte sich noch einige Jahre weiter zu, bis sie Mitte der 80er Jahre einen drastischen Wandel erlebte. Ich interessierte mich für positives Denken, änderte meine Ernährungsgewohnheiten, machte viel Entspannungstraining und kümmerte mich sehr intensiv um alternative Therapiemethoden, um mir mehr Gesundheit zu gönnen.

Einiges tat sich, meine Verspannungen und Rückenbeschwerden linderten sich, ich war nicht mehr ganz so oft krank und stopfte auch nicht mehr so viele Medikamente in mich hinein. Aber trotz aller Veränderungen war ich dennoch meistens 2-3 x im Jahr erkältet.

Das konnte ich auch während meiner Zeit als Atemtherapeutin nicht wirklich in den Griff bekommen. Tief in mir ärgerte es mich, dass ich immer und immer wieder erkältet war, obwohl ich einiges dafür tat, es möglichst zu verhindern. In den 90er Jahren war das boomende Interesse an Psychosomatik bei mir und vielen anderen sehr angesagt. So konfrontierte man mich oft mit „Na, schon wieder die Nase voll?“, wenn ich Schnupfen hatte. Oder mit „Willst wohl wieder jemandem was husten, nicht?“

Abgesehen davon, dass auch das sicher der Fall gewesen ist, fühlte ich mich nicht besser und suchte weiter nach möglichen Lösungen in allen möglichen Therapien von klassischer Homöopathie über Bachblüten, Biofeedback, Reiki, Kinesiologie und vielen anderen Systemen.

Meine Suche nach Heilung – oder zumindest Linderung – von diesen wiederkehrenden und teils lästigen Symptomen blieb erfolglos, wenngleich sich auch mein Allgemeinzustand verbesserte. Nur die Erkältungen traten mit ziemlicher Regelmäßigkeit mindestens 2-3 x im Jahr auf und die Intensität nahm ein wenig zu, so dass die Gabe von Antibiotika immer häufiger nötig war, sonst hätte es mich alle Kraftreserven gekostet.

Eine befreundete Heilpraktikerin kam vor einiger Zeit einmal auf die Idee, dass mein Immunsystem vielleicht dadurch in Schwung gebracht werden könnte, wenn ich Blutplasma spende. Die Idee war gut und mein Blut wurde untersucht. Und es wurde noch ein weiteres Mal untersucht, weil man aufgrund extrem schlechter Werte einen Laborfehler vermutete. Aber es war kein Laborfehler.

Ich wurde an einen Spezialisten überwiesen, der mein Blut auf alle Eventualitäten untersuchte. Die Ärztin, die mir die Diagnose übermittelte, war sehr behutsam und freundlich. „Ich befürchte, sie sind chronisch krank“, meinte sie und erklärte mir, dass ich einen relativ seltenen Immundefekt hätte, eine Krankheit, die sich CVID nennt: Chronisch variabler Immundefekt. Sie schilderte mir, was es damit auf sich hat und was man tun könnte. Natürlich bekam ich eine ganze Menge Verhaltensempfehlungen mit auf den Weg.

Die freundliche Ärztin erwartete Bestürzung von mir, denn schließlich kann es mit dieser Krankheit zu lebensbedrohlichen Situationen kommen, wenn unter gewissen Umständen keine ärztliche Hilfe da ist. Ich aber war erleichtert, denn eine Jahrzehntelange Suche war auf einen Schlag zu Ende, wenn ich mich auch in meinem Leben erneut umorientieren musste.

Von mir fiel die seelische Last, dass meine ständigen Erkältungen psychosomatisch oder allein ernährungsbedingt waren. Denn so sehr ich mich auch anstrengen würde, ein amputiertes Bein wächst in der Regel nicht von allein nach. Vielleicht könnte ich es mit mehr Bewusstheit im Alltag schaffen, die Anzahl oder die Intensität der Erkältungen zu mildern, aber ausschließen würde ich sie nicht können.

Mir ist klar geworden, dass Menschen nun einmal unvollkommen sind. Jahrelang habe ich versucht, an dem was ich bin etwas zu ändern, nur weil manche glauben, dass Krankheit aus schlechten oder negativen Gedanken hervor kommt. Ich denke, beides - Veranlagung und Erwerb - spielt eine Rolle.

Man kann heute nicht mehr feststellen, ob der Immundefekt angeboren oder in jungen Jahren durch schlechte Einflüsse von außen erworben ist. Fakt ist, dass er da ist und ich damit leben (lernen) muss.

Immundefekte sind also nicht erst seit HIV und Aids ein Thema. In Deutschland gibt es mehrere Tausend Menschen, die Immundefekte haben und ihr Leben entlang dieser Krankheit mit all ihren unterschiedlichen Symptomen einrichten müssen. Die Dunkelziffer allerdings ist hoch. Mehr Informationen dazu gibt es bei der DSAI, der „Deutschen Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V.“, die informieren und aufklären wollen und Informationsbroschüren für Betroffene herausgeben.

Abgesehen davon, dass ich seitdem große Menschenmengen möglichst weitestgehend meide, mich natürlich von erkälteten Personen fern halte und versuche, mich ausgewogen zu ernähren, peppe ich natürlich mein Immunsystem auf, um die Anfälligkeit für Infekte zu minimieren. Wie sagt man in Belgien so schön …

Besser ein Apfel auf dem Teller
als eine Ananas im Bilderbuch.

Das sollte nach meinen umfangreichen Recherchen zum Thema Immunsystem eigentlich jeder beherzigen. Allerdings bin ich mittlerweile auch der Meinung, dass wir einerseits viel für die Gesundheitswiederherstellung erforscht haben, auf der anderen Seite sind aber auch jede Menge Gesundheitsgefährdungen neu hinzu gekommen: Umweltbelastungen, zu viel unnütze Medikamenteneinnahme, vermehrtes Rauchen und Drogenkonsum,  Stress, minderwertige Lebensmittel und vieles andere mehr.

Ich habe für mich nach sehr umfangreichen Recherchen zu dieser Thematik dazu entschlossen, das Bestmögliche zu tun, um möglichst wenig krank zu werden, und das ist: Prävention.

Glauben Sie mir bitte, ich habe unendlich vieles ausprobiert, um gesund zu werden oder zumindest gesünder, nicht so anfällig zu sein. Ich habe fast ein Jahrzehnt lang die unterschiedlichsten Networking-Unternehmen untersucht und deren wirklich teilweise hervorragenden Produkte genommen. Nichts hat mich persönlich so angesprochen, dass ich dabei geblieben wäre, weil bei den meisten oft nur ein Produkt aus anderen hervorstach. Mich nur allein mit einer hochdosierten Menge Vitamine vollzustopfen, reichte mir nicht aus. Es reichte meiner Gesundheit nicht aus, denn durch häufige Antibiotika-Gaben, die bei mir aufgrund des Defektes unerlässlich waren, musste auch für meinen Darm etwas getan werden.

Gleichzeitig – ich bin ein großer Freund der psychosomatischen Medizin – musste aber auch eine seelische Stütze her. Ist ein Defekt vorhanden, so ist dieser nicht allein im Körper, sondern auch der Psyche mangelt es an etwas. In meinem Fall fehlte es seelisch ebenfalls an Widerstandskraft gegenüber äußeren Angriffen, die ich nicht gut verkraftete. Jahrelang unterstützte ich mich daher wiederkehrend mit Bachblüten, manchmal mit pflanzlichen Präparaten oder auch mittels Homöopathie.

Heute mache ich regelmäßig Darmkuren, nehme ausgewählte Vitaminpräparate und unterstütze meine spezielle Situation regelmäßig mit pflanzlichen Essenzen. Damit mache ich das Beste, was es meiner Ansicht heute für Menschen mit Immundefiziten oder -defekten gibt. Aber nicht nur für Menschen mit Defekten oder andere chronisch kranke Menschen. Auch für Menschen, die an der Gesunderhaltung arbeiten möchten, ist dieses sehr interessant.

Mehr kann ich derzeit nicht tun, außer alle paar zwei Immunglobulin-Infusionen zu erhalten und damit weitere Risiken ein kleines bisschen zu mildern. Ich versuche weiterhin durch Minimierung der Risikofaktoren, gesunde Ernährung und Nahrungsergänzung mit diesem Defekt zu leben und habe nicht die Absicht mich deswegen verrückt machen zu lassen. Trotzdem ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.

Ich habe jetzt das erste Mal in meinem Leben zwei Jahre gehabt, in denen ich keine Erkältung hatte. Zwar sind viele andere Symptome weiterhin da und müssen regelmäßig kontrolliert werden. Aber zwei Jahre ohne Erkältung waren ein Segen! Zwei Jahre – mehr als so manch anderer, der ein intaktes Immunsystem hat! Zeigten sich Anzeichen einer Erkältung, habe ich kurzfristig meine Vitamin-C-Zufuhr sowie meine pflanzlichen Geheimwaffen erhöht. Für mich ist das ein absolut hervorragendes Ergebnis!

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich weiterhin Nebenwirkungen dieser Erkrankung zeigen, ist sehr hoch. Aber ich tue unter Einschränkungen was ich kann, um einigermaßen normal zu leben. Das bin ich mir schuldig.

© Copyrights für den Text bei Gudrun Anders, www.gudrun-anders.de

Montag, 17. Dezember 2018

Eigene Wege sind schwer zu beschreiben. ...

Mir ist nichts wichtiger, als das Menschen ihren eigenen Weg gehen. Heinz Rudolf Kunze hat mir wohl diesen Floh in den 80ern ins Ohr gesungen:
 
Ich geh meine eigenen Wege,
ein Ende ist nicht abzusehn.
Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
sie entstehen ja erst beim Gehn.

Heinz Rudolf Kunze

"Go your own way!"
Als Lebens- und Unternehmensberaterin helfe ich heute vielen Menschen dabei, Ihren eigenen Weg zu gehen.

Hier gibts den Song auf Youtube:

Freitag, 14. Dezember 2018

Der Weg der Achtsamkeit - Ausbildung in Reiki und Energiearbeit



Mehr Wohlbefinden durch Reiki und Energiearbeit 

Diese intensive Grundausbildung in energetischer Arbeit hilft dir, die Achtsamkeit für dich und deine Bedürfnisse zu stärken, um sie für dich und andere im täglichen Leben einsetzen zu können. Die Anwendung der hier vorgestellten Prinzipien kann mehr Wellness, Entspannung und damit auch mehr ganzheitliches Wohlbefinden in dein Leben bringen.

Das Wort „Reiki“ kommt aus dem japanischen und bedeutet „universelle Lebensenergie“. Reiki bringt uns (wieder) in Kontakt mit der universellen Lebensenergie (Chi), die in allem fließt und bestrebt ist, die innere und äußere Harmonie wieder herzustellen.

Der I. Grad befähigt Dich, Reiki über die Hände an dich selbst oder andere Menschen, Tiere und auch Pflanzen weiterzugeben. Er ermöglicht Dir, Kontakt und Nähe zu anderen herzustellen, feinstoffliche Energien wahrzunehmen, auszugleichen und weiterzugeben.

Im II. Grad lernst du die Anwendung der von Dr. Mikao Usui verwendeten Mentaltechniken kennen. Du steigst tiefer in das Gebiet der feinstofflichen Energien ein, um deine mentalen Kräfte im Alltag besser einsetzen zu können.

Im III. Grad (= Reikimeister/in) kommst du in Kontakt mit der spirituellen Ebene, lernst den Wert der Stille und der Meditation kennen und noch besser mit den feinstofflichen Energien (Chakren, Aura) umzugehen.

Als Reiki-Lehrer/in kannst du das Wissen aller Reiki-Grade an andere Menschen eigenverantwortlich weitergeben.

In dieser Ausbildung kommen wir auch mit anderen Formen der Energiearbeit in Kontakt (u.a. mit Kinesiologie, Atemarbeit und Radiästhesie), die wir in unserem Umgang mit den feinstofflichen Energien anwenden werden.

Zur Teilnahme an dieser Ausbildung ist ein persönliches Vorgespräch von ca. 2 Stunden erforderlich.

Seminarplan:

1. Tag:
Energiearbeit – Basis-Wissen
Grundlagen der feinstofflichen Energien (unabhängig vom Reiki-System), Aura- und Chakra-Arbeit für den Alltag,  Wahrnehmung und feinstoffliche Energien spüren und verändern, Achtsamkeit für sich selbst und andere entwickeln, Präventionsmöglichkeiten

2. Tag:
Reiki I. Grad
Einführung in den I. Grad des Usui-Systems der natürlichen Heilung, Wellness für Körper, Geist und Seele, Selbstbehandlung mittels Handauflegen, Grundlagen der energetischen Körperarbeit

3. Tag:
Reiki II. Grad
Symbole und Anwendungsmöglichkeiten des II. Reiki-Grades, die Anwendung von Mentaltraining im täglichen Leben, Arbeit mit positiven Gedanken, Hilfe zur Selbsthilfe und grundlegendes Praxiswissen Psychotherapie

4. Tag:
Reiki III. Grad (Reiki-Meister)
Meditation, Entspannung und der III. Reiki-Grad (Reikimeister), „the flow“, spirituelle Lebensgesetze, verfeinerte Achtsamkeit, psychosomatische sowie gesetzliche Grundlagen u.a.

5. Tag
Reiki-Lehrer
intensive Wiederholung aller Reiki-Grade, Grundlagen und Grenzen von Reiki und Energiearbeit, Lebensberatung allgemein, Umgang mit und Kommunikation von Reiki mit anderen

Ich arbeite ausschließlich in Kleingruppen mit max. 8 Teilnehmer / innen.

Kosten der Ausbildung:         
Vorgespräch: ca. 2 Std. 120 €. Pro Seminartag 125 €  (= 5 x 125 €) bei Überweisung vor dem Seminar oder Barzahlung. Gesamtpreis:  745 €.

Bei Vorauszahlung in einer Summe: 695 € (= 50 € Ersparnis). 
Sie erhalten eine Rechnung / Quittung.

Wenn Sie bereits in einen Reiki-Grad eingeweiht sind, zahlen Sie die Hälfte des Seminarpreises für den entsprechenden Ausbildungstag (meist I. und / oder II. Grad). Jedoch ist der Nachweis über die erfolgte Teilnahme zu erbringen. Die Teilnahme am gesamten Seminar ist jedoch erforderlich, um einen einheitlichen Wissensstand aller Teilnehmer zu gewährleisten.

Unterrichtsmaterial wird sehr umfangreich zur Verfügung gestellt. Sie erhalten eine Urkunde als Reiki-Lehrer/in. Alle Reiki-Grade auch in Einzelunterricht oder in kleineren Gruppen nach Absprache möglich.

Seminarleitung:         
Gudrun Anders, Heilpraktikerin (Bereich Psychotherapie) mit Zusatzausbildungen

Ich kam Mitte der 80er Jahre mit Reiki und anderen Formen der Energiearbeit in Kontakt und wende diese seitdem im täglichen Leben für mich und für Klienten an. 

Reiki ist für mich Grundlagenwissen in Energiearbeit – etwas, was jeder Mensch kennen und vor allem anwenden sollte! 

Ich verwende es nicht als „magische Zauberformel“ mit Hokuspokus und windigen Einweihungen, sondern als praxisorientiertes Hilfsmittel, mit dem ich mir täglich selbst helfen kann, mehr Achtsamkeit zu erlangen. Das ist etwas, was ich jedem Menschen von Herzen wünsche.

Weitere Informationen: 
     
Telefon: 0241 / 70 14 721, ich rufe zurück, falls du nur meinen Anrufbeantworter erreichen solltest

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