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Freitag, 7. Dezember 2018

Eine Weisheit für Unternehmer

Eine Weisheit für Unternehmer
Fotolia © Elwika

Kurzgeschichte © Gudrun Anders

In Japan kam vor vielen Jahren ein Unternehmer zum Meister und sprach: „Meister, ich benötige einen Rat. Das Leben ist ein einziger Kampf für mich. Zwar bin ich ein sehr reicher Mann, aber alle Menschen wollen mir Böses. Sie sind nicht gut zu mir.“

Der Meister antwortete schlicht: „Hör‘ auf zu kämpfen.“

Dem Mann reichte diese Antwort nicht. Er war ärgerlich ob dieser kurzen Antwort und stapfte schweren Schrittes davon. Die folgenden Monate waren hart: Er kämpfte um jeden noch so kleinen Auftrag und machte sich etliche Feinde. Am Ende seiner Kräfte kam er ein Jahr später erschöpft wieder zum Meister.

„Herr und Meister, ich mag nicht mehr kämpfen und ich kann es auch nicht mehr. Das Leben ist eine einzige Last. Bitte hilf mir.“

„Ganz einfach: Erleichtere dich von dieser Last.“

Der Unternehmer war wieder verärgert. Er verstand die Antwort nicht und ging. Im folgenden Jahr wurde alles noch schlimmer und er verlor seine Firma. Aber damit nicht genug. Auch seine Frau verließ ihn. Die Kinder nahm sie natürlich mit. Vollkommen mittellos kam er wiederum ein Jahr später zum Meister zurück.

„Herr, jetzt ist das Leben keine Last mehr für mich. Ich habe alles verloren, was mir wichtig war. Das Leben ist ein einziges Elend, ein einziges Leid.“

„Dann höre auf zu leiden.“

Dieses Mal war der Mann nicht ärgerlich, sondern nur noch traurig über die knappe Antwort des Meisters, die ihm auch in diesem Jahr nicht weiterhalf.

Er ging, aber er ging nicht weit. Am Fuße des Berges blieb er sitzen und weinte und weinte. Er weinte viele Tage und Wochen, ja sogar mehrere Monate.

Als seine Tränen getrocknet waren und keine einzige Träne mehr kommen wollte, hob er den Blick und sah zum ersten Mal die wunderschöne Natur. Es war früh an Morgen, die Sonne ging gerade auf. Langsam stand er auf und ging zurück zum Meister.

Diesmal jammerte er nicht, sondern fragte den alten Mann: „Herr, was ist Leben?“

Da lächelte der Meister liebevoll und sagte: „Leben ist, wenn die Sonne jeden Morgen aufgeht und einer neuer Tag beginnt.“

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Auf die Absicht aller Dinge,
nicht auf den Erfolg blickt der Weise.

Lucius Annaeus Seneca

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Diese Geschichte stammt aus dem Buch: „Legenden am Lagerfeuer“ von Gudrun Anders, ISBN 978-3-945104-00-2, Erstausgabe Februar 2014. Nachdruck - auch auszugsweise - nicht gestattet.



Print: https://www.epubli.de/shop/autor/gudrun-anders/4172 
E-Book pdf:   http://www.xinxii.com/adocs.php?aid=11180
E-Book-reader:  https://www.neobooks.com/user/gudrun-anders

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Leben wir am Leben vorbei?

Fotolia © Lars Lachmann
Manchmal kommt es mir so vor, als wenn wir Menschen uns verirrt hätten. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit nimmt es besonders groteske Formen an. An Weihnachten - da schenkt man sich was. Da denkt man an andere. An Weihnachten, ja da wird an andere gedacht ...

Sorry, Leute. Ich denke immer an andere. Und wenn ich Lust habe, dann verschenke ich etwas.

Dafür brauche ich keinen Weihnachtsbaum, keine Lichterketten und schon gar nicht den Konsumrausch, der jetzt gerade wieder anfängt. Dafür brauche ich ausschließlich Menschen, die genauso das ganze Jahr über an mich denken. Und mir mit einem kurzen Satz sagen, dass sie mich mögen. Oder die mich anrufen, um sich mit mir zu einem Plausch treffen.

DAS ist mir weit mehr weit als der Rausch der Geschenke-Weihnacht, der genau so schnell vergeht wie der vom Alkohol ...

Wir verstecken uns hinter Tradition, haben keine Zeit mehr für Menschlichkeit und keine Lust mehr zum Authentisch-Sein. Sänger Bob Marley soll einmal gesagt haben:

Das Problem ist, dass Menschen gehasst werden, wenn sie echt sind. 
Und sie werden geliebt, wenn sie falsch sind.

Das ist eine freie Übersetzung eines Zitates von ihm. Hat er nicht Recht damit? An Weihnachten rühmen und brüsten wir uns damit, mit einem Geschenk an andere gedacht zu haben. Ist das wirklich erstrebenswert? Ist der Alltag der Mühe nicht wert?

Mich erinnert das an eine Kurzgeschichte von Kadidja Wedekind, die ich gern mag, denn ich war lange Zeit bei den Beduinen in der Wüste und habe die Gastfreundschaft der Beduinen genossen.

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Die Parabel vom Mann in der Wüste

Ein Mann verirrte sich in einer Wüste. Tags und nachts irrte er umher. Wie lange braucht man, um zu verhungern und zu verdursten? Das überlegte er sich beständig. Er wusste, dass man länger ohne Nahrung leben kann, als ohne etwas zu trinken.

Die unbarmherzige Sonnenglut hatte ihn bald ausgedörrt. Er fieberte. Wenn er erschöpft ein paar Stunden schlief, träumte er von Wasser, von Orangen und Datteln. Dann erwachte er zu schlimmerer Qual und taumelte weiter.

Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er. Eine Luftspiegelung, die mich narrt und zur Verzweiflung treiben wird, denn in Wirklichkeit ist gar nichts da.

Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah sie im Gegenteil immer deutlicher: die Dattelpalmen, das Gras und die Felsen, zwischen denen eine Quelle entsprang.

Es kann natürlich auch eine Hungerfantasie sein, die mir mein halb wahnsinniges Hirn vorgaukelt, dachte er. Solche Fantasien hat man ja in meinem Zustand. Natürlich - jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Eine Gehörhalluzination. Wie grausam die Natur ist!

Mit diesem Gedanken brach er zusammen. Er starb mit einem lautlosen Fluch auf die unerbittliche Bösartigkeit des Lebens.

Eine Stunde später fanden ihn zwei Beduinen.

"Kannst du so etwas verstehen?" sagte der eine zum anderen. "Die Datteln wachsen ihm ja beinahe in den Mund - er hätte nur die Hand auszustrecken brauchen. Und dicht neben der Quelle liegt er, mitten in der schönen Oase - verhungert und verdurstet. Wie ist das nur möglich?"

"Es war ein moderner Mensch", antwortete der andere Beduine, "er hat es nicht für möglich gehalten."

Parabel von Kadidja Wedekind, Quelle: Internet
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Meine Weihnachtsmärchen zaubern dir vielleicht ein kleines Licht in dein Herz:

Weihnachtsmärchen für ein friedliches Weihnachtsfest
Gudrun Anders

Weihnachten ist eine besinnliche Zeit, eine Zeit des Rückzugs – und eine Zeit des Innehaltens. 

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der inneren und äußeren Wandlung, denn in der „Nacht der Weihe" siegt das Licht wieder über die Dunkelheit. Wenn die dunkelste Nacht des Jahres anbricht, wird das Licht – die Liebe – wieder geboren. 

Mögen Sie diese Weihnachtsmärchen für einen Augenblick an das wahre Wesen der Weihnacht erinnern.

Printversion für 7,50 €:
https://www.epubli.de/shop/autor/gudrun-anders/4172

E-Book 0,99 €:
https://www.neobooks.com/user/gudrun-anders

pdf-download für 1 Euro:
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Donnerstag, 6. Dezember 2018

Tarot-Ausbildung – April 2019 in Aachen


Der Weg des Tarot
Ausbildung im Kartenlegen (Rider-Waite-Tarot)

Dem Leben in die Karten schauen!!  
Tarot ist schon lange mehr als nur ein Orakel- oder Wahrsagespiel und auch mehr als ein „Blick in die Zukunft“.

Die Tarotkarten werden heute als ein tiefer Einblick in das Leben des fragenden Menschen gesehen, sind eine Lebens- und Entscheidungshilfe in Konfliktsituationen. Sie werden von Millionen Menschen zur Problemlösung herangezogen, werden im Coaching benutzt und sind auch – in qualifizierten Händen – eine therapeutische Stütze.

Die symbolhaften Bilder eines Tarotspiels werden als Spiegel der inneren Möglichkeiten angesehen und als solche gedeutet. In einer Kartenlegung wird das Bildmaterial für Assoziationsketten des Ratsuchenden genutzt. Dies kann dann mittels unterschiedlicher Beratungsmethoden aus der humanistischen Psychotherapie für den Fragenden in seinem Selbstklärungsprozess verwendet werden.

Immer häufiger wird heute das Tarotspiel auch in Gruppen und Führungsteams zur kreativen Konfliktlösung herangezogen.

Tarot-Ausbildung

Sehr viele Menschen machen ihre ersten Erfahrungen mit dem Tarot indem sie zu einer Frage eine Karte ziehen und dann in einem Buch nachschlagen, was diese Karte bedeuten soll. Oft gibt es zumindest einen klärenden Hinweis auf die jeweilige Fragestellung oder das Problem. Manchmal reicht das aber nicht aus und man möchte sich intensiver mit den Karten auseinandersetzen. Dazu dient diese Seminarreihe.

An fünf intensiven Seminartagen machen Sie sich mit der grundlegenden Handhabung der 78 Rider-Waite-Tarotkarten vertraut. Sie bekommen eine ausführliche Anleitung zur intuitiven Deutung der Kartenbilder sowie umfangreiche Seminar-Unterlagen, um für sich selbst und auch für andere Menschen die Karten zu legen.

Seminar I – Vertraut werden mit dem Tarot: Struktur, Bedeutung und Sinn
Seminar II – Kleine Arkana und Hofkarten – Tiefergehende Deutungen
Seminar III – Legesysteme | Die Reise des Helden | Tarot-Phantasiereisen
Seminar IV – Storytelling und die Kommunikation Im Beratungsprozess
Seminar V – Beratungsgespräche vertiefen

Im Einzelnen lernen und erarbeiten wir uns:

• Struktur und Bedeutung der einzelnen Karten
• Symbolismen und Interpretationsmöglichkeiten
• Imaginatives Bilderleben (Mentaltraining)
• es werden viele persönliche Interpretationen vorgenommen
• Psychologische Grundbegriffe in Beratungssituationen
• verschiedene Legesysteme sowie Rollenspiele
• Verschiedene Decks und unterschiedliche Arbeitsmethoden

Ausbildungskosten:

1 persönliches Vorgespräch inkl. Beratung, ca. 2 - 2,5 Std., 150 €
150 € je Seminartag (5 Tage = 750 €)
1 Nachgespräch von ca. 2 Std., 150 €

Gesamtkosten für die Ausbildung: 1.050 € bei Einzelzahlung oder 950 € bei Zahlung in einer Summe im Voraus.

Sie erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme.
Ich arbeite ausschließlich in Kleingruppen.

Zu den Seminaren bitte ich folgendes mitzubringen:

•       Rider-Waite-Tarot (normale Größe)
•       Schreibblock oder Heft
·        Kugelschreiber und Buntstifte
•       etwas zu essen für die Mittagspause
•       bequeme Kleidung, ggf. ein paar Socken

Ausbildungsleitung:

Gudrun Anders
Heilpraktikerin (Psychotherapie), Aachen.

Ich kam 1988 das erste Mal mit Tarotkarten in Kontakt. Damals waren es für mich lediglich nette Bildchen, und ein Instrument, um anhand eines Buches einen Tipp für mein Leben zu bekommen. 
 
Heute ist das Tarotspiel für mich ein wichtiger Ratgeber, um mein Leben im Gleichgewicht zu halten, denn es gibt konkrete Auskünfte über die Lebensentwicklungen und ist mir oft eine wertvolle Entscheidungshilfe. Meine jahrzehntelangen Erfahrungen gebe ich liebend gern in Einzelberatungen und Ausbildungen weiter.

Meine Tarot-Bücher:
 

Als Einstieg empfehle ich Ihnen meine drei Tarot-Bücher, die Sie überall im Handel oder direkt über mich beziehen können. Alle Bücher sind auch als E-Books erhältlich.

•       Das Geheimnis der Hohepriesterin (Basis zur Ausbildung)
•       Das kleine Rider-Waite-Tarot-Tageskarten-Orakel
•       Es war einmal ein Narr …  (Märchen zum Tarot)

Printbücher:

E-Books:

E-Books als pdf-Datei:



Gern beantworte ich Ihnen anstehende Fragen (Ausbildungsinhalte, Anfahrt etc.) und sende ich Ihnen meinen ausführlichen Flyer zu. Bitte senden Sie eine E-Mail an info @ gudrun-anders.de (Leerzeichen entfernen)!


Weitere Informationen:

mein Tarot-Blog: 

Facebook:    

meine Webseite: www.gudrun-anders.de

Mittwoch, 28. November 2018

Samstag, 27. Oktober 2018

der Traum von einer heilen Welt ...


(c) pixabay - biancamentil
Verachtet nicht den Traum von der heilen Welt,
er motiviert, die kaputte zu reparieren.

Lutz Ackerman

Samstag, 20. Oktober 2018

Samstag, 15. September 2018

Das eigene Buch - Wie ich Autorin wurde


Gudrun Anders: So wurde ich zur Autorin

Es begann im Jahre 1988 – ich saß an meiner Schreibmaschine und starrte ins Leere. Eigentlich sollte ich Briefe für meinen Chef abtippen, aber an diesem Freitag Nachmittag hatte ich keine Lust mehr.

Und plötzlich sah ich einen Engel über die Wiese fliegen. Nur Sekunden später hörte ich eine Stimme die eindringlich sagte: „Du schreibst jetzt!“ Ich schaute in alle Schubladen und Schränke, aber hier hatte sich niemand versteckt, der mir einen Streich hätte spielen können. Auch kein Tonbandgerät, keine Lautsprecher – einfach nichts.

Zurück an meinem Platz wollte ich den Notarzt anrufen, denn ich fühlte mich schon seit Wochen irgendwie neben mir selbst stehend. Aber meine Hand blieb ausgestreckt in der Luft hängen und bewegte sich keinen Millimeter, so sehr ich es auch wollte. Da war sie wieder, diese Stimme im Bundeswehr-Befehlston: „Du schreibst jetzt!“

Automatisch griff meine Hand in die Schreibtischschublade, wurschtelte ein Blatt Papier heraus, drehte es in die Schreibmaschine ein und meine Finger tippten und tippten. Wie in Trance tippte ich ein Märchen und hörte erst auf, als der Engel aus dem Moor gerettet worden war.

Wir schreiben nun das Jahr 2000:

Ein guter Freund, dem meine Schreibanfälle wohl bekannt waren, überreicht mir eines Tages grinsend einen Computerausdruck. Da konnte man Bücher auf Bestellung machen! „Das ist genau das richtige für dich. Und jetzt bringe endlich deine Bücher auf den Markt!“ Bei dem Gesichtsausdruck wäre jeder Widerspruch sinnlos gewesen – oder ich hätte diese  Freundschaft wahrscheinlich für alle Zeiten verspielt.

Ich zog also Erkundigungen ein und war ganz aufgeregt, eine unbekannte Art von Abenteuerlust hatte mich vereinnahmt – jetzt würden endlich meine Bücher erscheinen! Monatelang verbrachte ich jede freie Minute am PC, um das von mir gesammelte Material – Gedichte, Märchen und ein Sachbuch - zu sortieren, korrigieren und layouten.

Aber ich hatte immer noch Zweifel. Es gibt doch so viele gute Bücher auf dem Markt ... Alle Verlage hatten meine Skripte abgelehnt ... Kein Bedarf ... Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ihr Thema nicht in unser Verlagsprogramm passt ... Bei einer Kostenbeteiligung von etwa 10.000,-- € ... Wir haben Interesse an ihrem Buch, aber die Seitenzahl ist uns zu hoch. Könnten sie zwei Drittel des Buches kürzen?

Aber meine Freunde ließen nicht locker. „Du musst auch die Geschichte mit dem Delphin unbedingt schreiben! So etwas erlebt man nicht alle Tage!“

Ein anderer meinte: „Deine Märchen sind etwas Besonderes. Teile Sie mit anderen Menschen. Damit kannst du auch Hilfe geben!“

Eine Freundin fragte: „Hast du das Buch über Rebirthing etwa nur zum Spaß geschrieben, oder was?“

Ich ließ mich überzeugen und brachte auch meinen Verstand dazu, wenigstens ein bisschen daran zu glauben, dass ich die relativ übersichtlichen Kosten für die Herstellung der Bücher wieder einspielen würde.

Einige Monate später hatte ich dann das erste Buch in der Hand und bestaunte es ganze zehn Minuten, drehte und wendete es in meinen Händen und konnte es gar nicht begreifen! Ein Traum, der zehn Jahre lang in mir geschlummert hatte, war nun endlich Wirklichkeit geworden.

Dieser Zeitraffer hört sich vielleicht einfach an – aber die Realität ist es nicht. Es war natürlich von Anfang an klar, dass mich dieses Angebot, meine Bücher auf Bestellung zu drucken, sehr verlockte. Die Kosten waren einigermaßen überschaubar und konnten ungesehen jeder weiteren emotionalen Krise wegen der Absage eines großen Verlages stand halten.

Allein die Vorstellung, nicht mehr auf Nachrichten der Verlage warten zu müssen, reichte aus, den Mut zusammen zu nehmen und meine Bücher selbst zu veröffentlichen. Ein gänzlich neuer Spießrutenlauf in einem unbekannten Metier begann. Die Formvorschriften für das Seitenlayout wollten beachtet werden. Sind auch alle Fehler korrigiert? Wie, bitte, gestaltet man ein Buchcover? Ist das Geschriebene wirklich wert, veröffentlicht zu werden? Wie errechnet sich der Verkaufspreis des Buches? Was ist eine ISBN Nummer und wie bekomme ich die?

Aber auch damit ist es ja noch lange nicht getan. Hat man erst mal das Buch in Händen – dann möchte man es auch verkaufen. Oder würde es ihnen anders gehen? Man wird normalerweise nicht von heute auf morgen zum Bestsellerautor. Ich hielt tatsächlich meine Bücher in Händen – und kein großer Verlag kümmerte sich um mich, ich musste es selbst tun. Ich musste in die Buchhandlungen gehen und meine Bücher anbieten – und auch Absagen kassieren, die mich wieder zweifeln ließen.

Es ist nicht ganz einfach, Autor oder Verlegerin zu sein – aber es macht auch einen riesigen Spaß, wenn man mit Geduld und Disziplin am Vorankommen arbeitet. Wenn sich die ersten Erfolge einstellen und die erste Lesung in einer Buchhandlung guten Anklang findet, dann motiviert das zum Weitermachen und zum Durchhalten.

Die meisten Wege in dieser Welt sind steinig und manchmal auch beschwerlich – aber ist man diesen Weg gegangen, ist das eigene Gefühl, es geschafft zu haben, sich seinen Traum verwirklicht zu haben, nicht mit allem Geld der Welt zu ersetzen! Und dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob 10 oder 10.000 Bücher verkauft werden – allein das Tun zählt.

In diesem Sinne möchte ich allen (angehenden) Autoren und Autorinnen den Mut machen, den geheimen Träumen zu folgen. Wenn wir uns unterstützen und motivieren, dann werden unsere Träume, Phantasien und Wünsche auch eines Tages in der Welt Fuß fassen können.

Ich helfe Ihnen mit meinem Fachwissen gern, das Beste aus Ihrem Buch zu machen.

Herzlichst,
Gudrun Anders, Tel. 0241 - 70 14 721
Emailkontakt: info @ gudrun-anders.de (Leerzeichen bitte entfernen)

Samstag, 8. September 2018

6 Motivationsregeln von Tony Robbins

(c) pixabay - geralt
Diese 6 Motivationsregeln von Tony Robbins stammen aus dem unten angegebenen Video.

Hier sind diese 6 Regeln einmal niedergeschrieben. Für mich macht es Sinn, diese anzuwenden, um jeden Tag ein bißchen erfolgreicher zu werden!
  1. Erhöhe deine Standards!
  2. Das Leben ist zu kurz zum Leiden!
  3. Dinge machen dich nicht glücklich. Nur Weiterentwicklung macht dich glücklich.
  4. Lerne aus deinen Niederlagen.
  5. Glaube an dich selbst!
  6. Gib alles!

Schau dir hier das Video an:



P.S. Der am Ende genannte Videokurs ist NICHT von mir! ...


Mittwoch, 5. September 2018

Einen Augenblick innehalten ...

(c) pixabay - sciencefreak
mit einem wundervollen Text, der uns wieder auf die wahren Bedürfnisse aufmerksam macht.
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Meine Seele ist in Eile

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt,
dass ich weniger Zeit, zu leben, als ich bisher gelebt habe.

Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat:
die ersten essen sie mit Vergnügen, aber als er merkte, dass nur noch wenig übrig war, begann er sie intensiv zu schmecken.

Ich habe keine Zeit für endlose Treffen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts getan wird.

Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu unterstützen,
die trotz ihres chronologischen Alters nicht erwachsen sind.

Meine Zeit ist zu kurz: Ich will die Essenz, meine Seele ist in Eile.
Ich habe nicht mehr viel Süßigkeiten im Paket.

Ich möchte neben Menschen leben, sehr menschlichen Menschen, die über ihre Fehler lachen können und nicht von ihren eigenen Erfolgen aufgeblasen werden und die Verantwortung für sich selbst übernehmen.

Auf diese Weise wird die Menschenwürde verteidigt und wir leben in Wahrheit und Ehrlichkeit.
Es ist das Wesentliche, das das Leben nützlich macht.

Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die es verstehen, die Herzen zu berühren, mit den harten Strichen des Lebens gelernt haben, mit süßen Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe eilig,
ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich habe nicht vor, irgendwelche der restlichen Nachtische zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie exquisit sein werden, mehr als die, die bisher gegessen wurden.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden und mit Frieden mit meinem Leben, meinen Lieben und meinem Gewissen zu erreichen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eines hast.

Ricardo Gondim

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